Meine Expertise
Was ich für mich gelernt habe
Nachdem ich das Buch „Auch alte Wunden können heilen“ von Dami Charf gelesen hatte, habe ich ihren Online-Kurs „Mit Trauma leben“ gemacht. Mein Verständnis über Trauma ist dadurch weitergewachsen und ich bemerkte vor allem, dass es oft Kleinigkeiten sind, die ich in meinem Alltag verändern kann, die spürbare Verbesserungen mit sich bringen.
Auf ihrem YouTube-Kanal führte Dami Charf irgendwann ein Interview mit Verena König. Sie ist Traumatherapeutin und Autorin der Bestseller „Bin ich traumatisiert?“ und „Trauma und Beziehungen“. Mit ihrem Podcast „Kreative Transformation“, den du unter anderem auch auf YouTube findest, versucht sie so viele Menschen wie möglich einzuladen, traumasensibel auf die Welt und sich selbst zu blicken. Mich hat ihre Arbeit sehr berührt und ich habe all das Wissen, das sie weitergibt, aufgesaugt wie ein Schwamm. Letztendlich habe ich auch die von ihr angebotene Ausbildung zum Coach für NI Neurosystemische Integration® absolviert.
Vielleicht bist du auf meine Seite gestoßen, weil du die Arbeit von Dami Charf und Verena König bereits kennst. Wenn nicht, lege ich dir die Bücher und Podcasts sehr ans Herz.
Das Wissen über Trauma, meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema und auch die Selbsterfahrung in Einzel- und Gruppentherapie, fließen in meine Arbeit ein und sind ein wichtiger Bestandteil davon.
Ich habe auch einige Versuche unternommen, die mir letztlich nicht zu mehr Regulation verholfen haben und weiß Dank dieser Erfahrungen auch sehr genau was bei Traumafolgen nicht hilft.
Ich bin sehr vorsichtig was Interventionen wie „Innere Kind Arbeit“ angeht und werde alles dafür tun, dass du nicht dekompensiert, also nicht aus deinem Stresstoleranzfenster herausgerätst, wenn wir zusammen arbeiten. Retraumatisierung zu vermeiden hat oberste Priorität und wir werden vor allem daran arbeiten, dass du alle dir zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen kannst, um dich selbst immer wieder in dein Stresstoleranzfenster zurückzubringen. Sicher wirst du auch noch einige neue Strategien kennenlernen und der Bereich in dem du dich sicher und reguliert fühlst wird wieder größer werden. Die Arbeit mit inneren Anteilen und auch mit einem geborgenen inneren Ort, kann da sehr hilfreich sein. Meine Arbeitsweise hat keine spirituellen Inhalte, sie orientiert sich an deinen Symptomen und wir versuchen stets wertvolle Ressourcen zu nutzen und ggf. neu zu entdecken, die dir zu mehr Regulation verhelfen. Das können körperliche Symptome, emotionales Essen oder andere Kompensationsstrategien oder auch Schwierigkeiten in Beziehungen sein, die du gerade als Herausforderung empfindest.
Mir ist es wichtig mit wissenschaftlich fundierten Methoden zu arbeiten, deren Wirkungsweisen rational erklärbar sind.
Neben den Methoden der Neurosystemischen Integration empfinde ich die Regulation des Nervensystems mit kurzen, alltagstauglichen körperlichen Interventionen sehr hilfreich und bin dabei auf die Osteopathin Korinna Söhnholz gestoßen. Vielleicht hast du Lust mal auf ihrem Instagram-Account @korinna_soehnholz_osteopathin vorbeizuschauen, um dir einen Eindruck von ihrer Arbeit zu verschaffen. Sie bietet einen Kurs an und ich freue mich dir die wertvollen Tools, die ich dort gelernt habe, weitergeben zu können.
Allerdings arbeite ich auch seit vielen, vielen Jahren als Erzieherin mit Kindern in Krippe und Kindergarten und durfte in diesem Zusammenhang viele Familien auf einem Stück ihres Weges begleiten. Ich kenne die Herausforderungen, denen wir alle im Familienalltag begegnen, sowohl aus der beruflichen Perspektive als auch als Mama von zwei Kindern, auch als Ehefrau, Schwester, Tochter und in manch anderen Rollen. Über viele Jahre war auch das Zusammenleben als Patchwork-Familie unser Alltag. Inzwischen ist mein Sohn erwachsen und lebt mit seiner Freundin zusammen. Ich habe es geliebt ihn und auch jetzt noch meine Tochter beim Erwachsen werden zu begleiten. Ich arbeite super gerne mit Kindern und mindestens genauso gerne mit ihren Eltern. Mein Coaching und Beratungsangebot richtet sich daher sowohl an Einzelpersonen, ganz explizit aber auch an Mamas und Papas und alle die Kinder begleiten. Denn gerade ängstlichen Kindern, sehr sensiblen Kindern oder auch Kindern, die schnell wütend sind, kann es sehr helfen sich selbst und die Arbeit des eigenen Nervensystems besser zu verstehen. Mama und Papa sind hier der wichtigste Schlüssel und wenn die losgehen, um diese Zusammenhänge zu verstehen, lässt sich unglaublich viel bewegen. Wenn ihr gerade vor allem die Probleme eures Kindes im Blick habt und euch fragt wie ihr damit am besten umgehen könnt, dann lohnt es sich aus meiner Sicht immer einmal traumasensibel auf seine Geschichte und die eurer Familie zu schauen.
Meldet euch dafür gerne bei mir!
Für die Arbeit mit älteren Kindern (ab etwa 9 Jahren) empfehle ich gerne auch das Buch „Bjarne und der Minister für Sicherheit“ von Mathias Thimm. Darin wird Kindern anhand einer ganz bezaubernden Geschichte die Funktion unseres Nervensystems erklärt.
Nicht zuletzt habe ich während meinem Studium der Sozialen Arbeit gelernt systemische Zusammenhänge in meine Arbeit mit einzubeziehen und finde die Wechselwirkungen zwischen Elternhaus, Kita oder Schule und anderen Systemen, in denen wir und unsere Kinder uns täglich bewegen sehr spannend. Den Transfer zu schaffen, dass sich gerade Kinder in allen Bereichen ihres Lebens sicher fühlen und reguliert bleiben, ist für Eltern und pädagogische Fachkräfte ein wichtiges Thema. Und auch Eltern wollen den Spagat zwischen Familie und Beruf ohne krankhaften Stress hinbekommen. Hierzu findest du in meinem Blog viele interessante Themen. Schau gerne mal rein!
Kostenloses Erstgespräch

